Wir zeigen einmal im Monat einen besonderen Film zu einem politisch- oder gesellschaftlich aktuellen Thema oder auch interessante und ausgefallene Spielfilme. Nach dem Film ist Zeit zur Diskussion bei einem Glas Wein und kleinen Snacks.

 


 

Der nächste Filmabend ist am Freitag, den 11. Oktober um 19.30 Uhr

 

Ein junges Mädchen, Novizin, soll bevor sie die kirchlichen Weihen zur Nonne erfährt noch einmal zu ihrer einzigen Verwandten, einer lebenslustigen Tante, fahren. Von dieser Tante Wanda, einer nach dem Krieg zur stalinistischen „Volksrichterin“ avancierten Kettenraucherin, erfährt das Mädchen, dass es jüdischer Abkunft ist und eigentlich Ida Löwenstein hiess. Mit der Tante begibt sie sich dann auf die Spuren ihrer im Krieg verschollenen jüdischen Eltern.

 

Ein suggestiv in Schwarz-Weiss aufgenommener, mehrfach preisgekrönter Film des polnischen Regisseurs Pawel Pawlikowski. Pawlikowski wanderte als Kind mit seinen Eltern in den Westen und war in Großbritannien jahrelang bei BBC als Dokumentarfilmer tätig. Mit diesem Film begibt er sich zurück in seine alte Heimat.

 

Der Film spielt in den frühen 60er Jahren. Also einer Zeit, in der die Wunden des Krieges, des Holocaust und der stalinistischen Ära noch überall zu sehen und zu spüren sind.


Zeit:

 

 

jeden 2. Freitag im Monat um 19:30 Uhr

 

Keine Anmeldung nötig