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Projektstart mit Auftaktveranstaltung

In der Auftaktveranstaltung am 25. September feierte das Familienzentrum Trudering - Ein Dach für Generationen den Projektstart. Das Familienzentrum freute sich über die Teilnahme der Kooperationspartnerinnen und -partner aus dem Sozialreferat, der Stadtpolitik, dem Sozialbürgerhaus, dem Jobcenter und von Regsam, dem Regionalen Netzwerk für Soziale Arbeit in München.

Ab sofort werden die pädagogischen Fachkräfte Annika Lichtenstern und Stefanie Neuweiler, unterstützt durch ihre langjährig erfahrene Kollegin Claudia Hostlowsky, im Rahmen des Projekts die Teilhabe zukünftiger Rentnerinnen und Rentner in München stärken, sie beim Übergang in den Ruhestand begleiten, gemeinsam individuelle und sinnhafte Ansätze zur Lebensgestaltung erarbeiten und sie in Ehrenamt – mit und ohne Aufwandsentschädigung – oder in Minijobs bei Sozialen Trägern vermitteln.

 

Link zum Artikel vom 10.10.2023 in Hallo München


Übergang gestalten: Aktiv - Vernetzt - Abgesichert im Ruhestand (AVAiR)

Ein Projekt zur Stärkung der Teilhabe älterer Menschen – gegen Einsamkeit und soziale Isolation im Alter

Deutschland ist eine alternde Gesellschaft. Die Zahl der Erwerbstätigen wird in den kommenden Jahren immer mehr abnehmen und der Fachkräftemangel wird sich weiter zuspitzen. Zudem sind Einsamkeit, soziale Isolation und Altersarmut Phänomene, die sich in einer alternden Gesellschaft verschärfen. Besonders heikel ist dabei der Übergang von der Arbeit in die Rente zu sehen.

 

In den kommenden Jahren werden auch in den Stadtteilen Trudering und Riem die geburtenstarken Jahrgänge der „Babyboomer“ nach und nach in den Ruhestand gehen. Allein in den Stadtteilen Trudering und Riem leben derzeit 9.911 Frauen und Männer der Altersgruppe 55 bis 64 Jahre und 5.443 Menschen der Altersklasse 65 bis 74 Jahre. Zum Vergleich: Für das gesamte Stadtgebiet sind es 188.867 Personen zwischen 55 und 64 Jahren und noch einmal 124.768 Personen im Alter von 65 bis 74 Jahren. In ganz München sind das insgesamt 313.635 Einwohnerinnen und Einwohner.

 

Der innovative Projektansatz „Übergang gestalten: Aktiv – Vernetzt – Abgesichert im Ruhestand“ (AVAiR) sieht vor, die Teilhabe Älterer zu stärken, sie beim Übergang in die Rente zu begleiten, gemeinsam individuelle und sinnhafte Ansätze zur Lebensgestaltung zu erarbeiten und in Ehrenamt - mit und ohne Aufwandsentschädigung - oder in Minijobs bei Sozialen Trägern zu vermitteln.

 

Ziel ist es, die Möglichkeit zu eröffnen, eine sinnstiftende und gesellschaftlich bedeutsame Aufgabe zu übernehmen, neue Netzwerke im Viertel aufzubauen und wenn gewünscht auch die finanzielle Situation im Ruhestand zu verbessern. Eine sinnvolle Aufgabe und die Einbettung in ein soziales Netzwerk tragen nicht nur durch die ersten Jahre des Ruhestandes, sie bereiten den Weg und sichern soziale Teilhabe, stärken die Gesundheit, festigen ein soziales Netzwerk und ermöglichen Hilfestellungen im hohen Alter und bei gestiegener Hilfsbedürftigkeit. Durch das Engagement der Babyboomer profitiert der ganze Stadtteil, von Fachkräftemangel betroffene Einrichtungen finden Unterstützung und der Zusammenhalt in der Gesellschaft wird gestärkt.

 

Das Projekt wird von der Stadt München gefördert und schließt an die erfolgreiche Arbeit im Bereich Bürgerschaftliches Engagement im Familienzentrum Trudering, ein Dach für Generationen an. Das Familienzentrum Trudering bietet ehrenamtliches Engagement für Krippen- und Kindergartenkinder, Grundschulkinder, Familien, internationale Nachbarinnen und Nachbarn, bis hin zu hochbetagten und demenziell erkrankten Nachbarinnen und Nachbarn. Zudem kann man sich in den Bereichen Bildung, Kunst und Kultur im Haus oder im Viertel engagieren.

 

An der Kooperation Interessierte sind herzlich willkommen und können sich ab sofort melden.

 



Das Familienzentrum ist offen für alle Menschen

Dompfaffweg 10  

81827 München

T 089/4524 207-0

F 089/45 24 207-29

kontakt@familienzentrum.com

www.familienzentrum.com

Familienzentrum Trudering

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Spendenkonto:

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 IBAN: DE51 3702 0500 0007 8146 01

Das Familienzentrum wird gefördert von

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