Wie bei den anderen Eltern-Kind-Gruppen hat die Gruppenleitung auch bei den Babygruppen die drei Ebenen im Blickfeld:
Dabei sind folgende Ziele speziell für Babygruppen entwickelt worden:
Das vermittelt den Müttern zum einen die Transparenz der pädagogischen Konzeption, und zum anderen ein Verantwortungs-bewusstsein für das Geschehen in der Gruppe und für ihr eigenes Wohlbefinden darin.
Dementsprechend regt die Gruppenleitung an, dass sich die Mütter gegenseitig entlasten, indem sich beispielsweise einige von ihnen Mütter um die Babys kümmern, während sich andere Mütter, zum Beispiel beim Essen und Trinken, Ruhe gönnen.
Die Sinneserfahrungen von verschiedenen Materialien , einfachsten Fingerspielen oder Liedern in der Gruppe schwingen die Babys in ein für sie angenehmes rhythmisches Miteinander ein.
Für uns gilt in dieser Anfangsphase das Motto: „Weniger ist mehr“ und „jedem Kind sein eigenes Entwicklungstempo“.
Ziele
Die Kindergruppen im Familien-Zentrum Trudering haben das Ziel, Kinder auf den Kindergarten vorzubereiten. Sie sind nicht als Vorwegnahme desselben gedacht. Folgende Detailziele werden insbesondere verfolgt:
- Kinder und Eltern lösen sich von einander
- Kinder erleben einen rhythmischen Tagesablauf
- Kinder bewegen sich selbständig mit Rückhalt einer Erzieherin in einer Gruppe von Gleichaltrigen und erwerben erste Fähigkeiten im Miteinander. Sie lernen z.B. Werte und Normen kennen, sich zu äußern, Konflikte verbal auszutragen, sich abzugrenzen, Kritik entgegen zu nehmen, Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen zu entwickeln, Gefühle zu erleben und auszuleben, sich durchzusetzen, Umweltbewusstsein zu entwickeln u.v.m.
- Ganzheitliche Förderung und Bildungsprozesse werden ermöglicht
Zielgruppe:
Kinder im Alter von 2 bis 3,5 (Eintrittsalter) Jahren; ältere Kinder werden bevorzugt berücksichtigt.
Rahmenbedingungen:
- Anzahl der Kinder: im FZT mind. 15, in Franz-Xaver 12–13 Kinder
- Anzahl der Erzieherinnen: 2
- Gruppendauer: 3 Stunden, in der Eingewöhnungsphase je nach Zusammensetzung der Gruppe nach Ermessen der Erzieherinnen auch kürzer. Bringzeit: 8.30 - 9.00 Uhr
- Abholzeit: 11.15 - 11.30 Uhr, Austausch der Eltern über Gruppenvormittag mit Erzieherinnen während dieser Zeit möglich
- Öffnungs-/Ferienzeiten: Beginn der Gruppe mit Schulbeginn. Im August und zwischen Weihnachten und Neujahr geschlossen. Zudem haben die Erzieherinnen Anspruch auf 2 Wochen unbezahlten Urlaub zusätzlich im Jahr, der nach eigenem Ermessen genommen wird. Sonstige Ausfallzeiten werden mit Hilfe von jeweils 1 Mutter überbrückt.
- Veranstaltung eines Info-Abends ca. 1 Woche vor Start der Gruppe
Pädagogische Konzeption:
- Gestaltung der Eingewöhnungsphase im September: Aus pädagogischer Sicht wird eine behutsame, individuelle Ablösung von Eltern und Kind befürwortet. Die Eingewöhnungszeit wird flexibel gehandhabt und erfolgt mit pädagogischer Begleitung der Eltern durch die Erzieherinnen. Anfangs werden die Kinder in 2 kleinere Gruppen aufgeteilt. Die Gruppendauer beträgt für die Zeit der Eingewöhnung ca. 1,5 Stunden. Nach spätestens 4 Wochen sollten die Kinder eingewöhnt und alle Kinder die gesamte Gruppenzeit über beisammen sein.
Kinder, die bereits vorher in der Gruppe waren, können von Anfang an während der gesamten Gruppenzeit über bleiben.
- Ein Elternteil muss für den Notfall telefonisch erreichbar sein. Er wird wenn nötig von den Erzieherinnen benachrichtigt.
Tagesrhythmus:
o Begrüßung
o Freispiel
o Kleine Bastelangebote
o Gemeinsames Aufräumen
o Brotzeit
o Bewegungsspiele
o Stuhl-/Sitzkreis mit jahreszeitlichen Themen, Liedern, Bewegungsspielen, Gesprächen, Bilderbüchern etc.
o Verabschiedung
Die einzelnen Elemente sind angepasst an die jeweilige Jahreszeit und unter Beachtung eines für die Kinder sehr wichtigen rhythmischen Tagesablaufs austauschbar.
Im Laufe eines Jahres sprechen wir alle Sinne und folgende Fähigkeiten der Kinder an:
Musisch-kreative Fähigkeiten
Soziale Fähigkeiten
Grob- und feinmotorische Fähigkeiten
Manuelle Fähigkeiten
Kognitive Fähigkeiten
- Spielzeug: Wir legen Wert auf pädagogisch wertvolles Spielzeug und führen die Gruppen möglichst spielzeugreduziert. Bei uns gibt es ein multifunktionales Spielhaus, Klötze, Holz- oder Korbpuppenwagen, Puzzles und Konstruktionsspielzeug aus Holz. In einer Zeit, in der Kinder immer weniger zum eigenen Spiel finden gilt weniger ist mehr!
Die Elternbegleitung in der Ablösephase erfährt besondere Aufmerksamkeit. Es finden mindesten 3 Elternabende im Jahr statt, bei Bedarf auch mehr. Elterngespräche finden beim Abholen, zwischen Tür und Angel, in Einzelgesprächen mit den Erzieherinnen oder auch mit der Sozialpädagogin des Hauses im Rahmen eines Beratungsgesprächs statt.
Bei Krankheit einer Erzieherin springen die Eltern ein: sie haben so die Möglichkeit, das Gruppenleben ihrer Kinder vor Ort mit zu erleben
Die Eltern sind in die jahreszeitlichen Feste mit einbezogen, d.h. sie helfen bei deren Vorbereitung und feiern diese mit den Kindern zusammen. Die Geburtstage der Kinder werden in der Gruppe gefeiert.
Schnupfen und Husten ohne Fieber sind in den Herbst- und Wintermonaten bei Kindern an der Tagesordnung. Sie müssen deswegen nicht zu Hause bleiben. Kinder, die Fieber, Durchfallerkrankungen oder Kinderkrankheiten haben, bitte nicht in die Gruppe bringen! Bei Krankheit beider Erzieherinnen muss die Gruppe ausfallen.
Stand: Juli 2008
1x pro Woche für 2 Stunden; nach Ermessen der GL auch kürzer, z. B. wenn die Kinder neu in der Gruppe oder müde sind.
8 – 10 Mütter/ Väter mit ihren Kleinkindern im Alter von 1 bis 3 Jahre
Schnupfen und Husten ohne Fieber sind in den Herbst- und Wintermonaten bei Kindern an der Tagesordnung. Sie müssen deswegen nicht zu Hause bleiben. Kinder, die Fieber, Durchfallerkrankungen oder Kinderkrankheiten haben, bitte nicht in die Gruppe bringen!
Regelmäßige Bausteine: Begrüßung, Freispiel, Brotzeit, Bewegungsteil, Abschluss.
Variabel je nach Gruppenleitung und Gruppensituation!